Der Lehrer und Kneippianer Heinrich Schroeter (auch Kneipp-Vatter genannt) gründete 1932 einen freiwilligen Arbeitsdienst; dies war seinerzeit auch bei anderen Organisationen sowie Städten und Gemeinden üblich. Die Finanzierung des Arbeitsdienstes erfolgte aus dem Privatvermögen des Vorsitzenden Schroeter, aus Mitteln der Vorstandsmitglieder wie vor allem des Optikers Dissel und des Drogisten Rose sowie aus Zuschüssen des Arbeitsamtes. Im Haus Tanneck erhielten die Arbeitsdienstler mehrfach im Monat eine warme Mahlzeit, spendiert vom Vater des späteren Geschäftsführers und Kassierers des Kneipp-Vereins H.U. Weber. Mit den jungen Leuten legte der Verein Wassertretbecken an: eins im Hellefelder Bachtal in der Nähe der heutigen Tennisplätze Blau-Gold, ein weiteres im Stockumer Bach in der Nähe der damals so genannten „Adolfs-Buche“. Trotz des auch damals vorkommenden Vandalismus blieben diese Becken bis Kriegsbeginn erhalten.